Vier Orte im Osten

Bruchwälder, ein See und uralte Relikte vergangener Zeiten: Der östliche Teil des Bruxensumpfes ist weitgehend menschenleer. Trotzdem gibt es hier einige Orte, die Abenteuergruppen interessieren könnten.

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Der Lehmwald ist ein Bruchwald, in dem besonders oft Lehmlinge gesichtet werden. Die Hütte der Hexe Nira Morg steht hier auf mehreren Pfählen.

Eine Aura des Geheimnisvollen umgibt den Nebelsee. Denn wie der Name schon sagt steigt fast bei jedem Wetter ein Nebel von seiner Oberfläche auf, der sich wie ein Schleier über die Landschaft legt. Der Bruxenfluss fließt von Süden Richtung Norden durch den flachen und gut schiffbaren See.

Der Obelisk steht auf einer Lichtung in einem Bruchwald im Osten. Sumpfvolk und Modderbolde erzählen sich, dass der vier Meter hohe Granitblock schon seit Ewigkeiten hier steht und dereinst von den Göttern abgesetzt wurde. In der Nacht zu Sommeranfang treffen sich hier die Sumpfhexen.

Am Westufer des Nebelsees liegen die Ruinen von Aedes Ventis. Vor Jahrhunderten stand hier eine magische Akademie – jetzt sind aber nur noch die Grundmauern übrig. Die Zauberkundigen hier sollen vor allem die Magie des Elementes Luft gelehrt und erforscht haben. Zu ihrer Kunst gehörten Zaubersprüche, mit denen magische Nebel herbeibeschworen werden.
Angeblich haben die Zauberkundigen den Untergang ihrer Akademie selbst verursacht, indem sie – versehentlich oder mit Absicht – ein Portal zur Hölle geöffnet haben. Ein schwarzer Nebel aus dem Portal soll eine tödliche Pestilenz über sie gebracht haben – die Sumpfsieche. Man erzählt sich, dass damals niemand überlebt hat. Egal ob das stimmt oder nicht, für den Seuchenkult haben die Ruinen eine besondere Anziehungskraft. Zweimal im Jahr versammeln sich hier die Mitglieder des Kultes zu finsteren Ritualen – jeweils zur Mitternacht in der Tag-und-Nachtgleiche. Deswegen zieht es wohl immer wieder Siechenzombies hin zu dem alten Gemäuer. Zudem soll es geheime Katakomben unter den Ruinen geben. Deren Eingang hat aber noch niemand gefunden.

Der Versunkene Friedhof gehörte früher zur Akademie Aedes Ventis. Hier sind die Zauberkundigen begraben, die dort gelernt und gelehrt haben. Als die Sumpfsieche ausbrach wurden die Toten hier massenhaft begraben – unter ihnen auch der Magier Eldrac von Portagena, zusammen mit Dilariels Foliant der Fäulnis. Farax spürte, dass hier etwas begraben ist, dass mächtig und gefährlich werden kann. Also hat er eine Drachenotter mit seinem Blut und seiner Magie über mehrere Jahre in eine mächtige Hydra umgewandelt, die jetzt hier lebt. Sie und die immer wieder aus dem Boden hervorbrechenden Siechenzombies machen den Friedhof zu einem der gefährlichsten Orte im Sumpf.

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